Wenn St. Maximins Uhr 13 schlägt – Behind the scenes

Liebe Leser, liebe Leserinnen,

unsere Geschichte, „Wenn St. Maximins Uhr 13 schlägt“ war ein sehr erfolgreiches Projekt von uns als Trio. Fast ein Jahr prügelten wir die Tastatur, um die Geschichte Teil um Teil zu veröffentlichen.

Aber auch bei Spielen oder Filmen gibt es immer Geschichten und Details im Hintergrund, richtig?

Bei uns auch!

In diesem Teil veröffentlichen wir die „Behind the Scenes“ unserer Geschichte.

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Wenn St.Maximins Uhr 13 schlägt: In einfacher Sprache.

Die Lehrer haben eine Klassenkonferenz, um ungefähr 15 Uhr endete diese.

Doch leider wurden die Lehrer von einem riesigen Erdbeben unterbrochen, während dem sie panisch unter die Tische krochen. Nachdem das Erdbeben aufhörte, merkten die Lehrer, dass etwas nicht stimmte – sie waren in der Schule eingeschlossen! Und Hilfe war auch nicht auffindbar!!!

Nach mehreren Versuchen entschied das Kollegium sich dazu, die erste Nacht im Computerraum zu verbringen, doch schnell passierte etwas Unglaubliches…

Schnell stellte sich heraus, dass es Geister gab, die den Lehrern Angst machen wollten, vielleicht sogar angreifen wollten! Von Tag zu Tag verschwand ein/e Lehrer/in, der eine Aufgabe schaffen musste, um wieder herauszukommen – dazu wurde Herr Lauer im Keller gefunden und die Lehrer kämpften gegen ein riesiges Monster!

Am Ende wurden alle Lehrer im Sekretariat eingesperrt (Frau Gundert vom Kopierer eingesaugt und Frau Panschar zum Monster verwandelt). Sie fanden heraus, dass sie sich in einem Paralleluniversum befanden!

Durch etwas Brainstorming kamen die Lehrer wieder zusammen und entschlossen, die Türen zu sabotieren, um aus der Schule zu kommen.

Doch durch einen Kurzschluss entstand eine riesige Explosion, womit das Kollegium auch so aus dem Universum kam!

Am Standort wurden sie von Herrn Schuh und Frau Love aufgefunden, die eine Glaskugel suchten. Da diese Kugel etwas mit dem Paralleluniversum zu tun hatte, lag diese direkt vor den Lehrern und zersprang in tausende Teile.

Wie eigentlich die Geschichte sein sollte:

Eigentlich wollten wir, dass alle Lehrer jeweils in 8 Tagen eine Aufgabe bewältigen sollten.

Wenn sie diese Aufgabe schafften, würden sie jeweils befreit werden. Falls sie aber durchfielen, müssten sie eine Arbeit zu dem Fach, was sie unterrichteten, schreiben.

Laut den Notizen sollte Frau Klopp die Schüssel vergessen haben, die die bösen Geister aus den Gräbern geklaut hatten.

Jede Nacht von 0 bis 1 Uhr sollten Geister bei den Lehrern spuken, die sogenannte Geisterstunde. In diesen Nächten sollte jeweils ein Lehrer/ eine Lehrerin in einem Raum eingesperrt werden. Die Tage sollten sehr gleich sein, was eigentlich zum Lesen sehr langweilig sein würde. Eigentlich waren Frau Klopp und Herr Geist die einzigen Lehrer, die vom alten Plan betroffen waren.

Zuvor war Herr Lauer gar nicht in der Story geplant, das Gleiche gilt für Frau Love & Herrn Schuh am Ende.

Gründe dafür waren, dass wir viel zu viel Zeit verschwendet haben und die Teile viel zu ausführlich geschrieben haben. Vermutlich hätten wir länger als 3 Jahre für die Geschichte gebraucht (wenn wir die Teile mit unserem alten Plan geschrieben hätten) : >

Dazu kam natürlich auch die Theater-AG, die schon in der Hälfte unserer Geschichte sich entschieden hatte, unsere coolste und allerbeste Story zu spielen.

Die Vorbereitungen:

Die Vorbereitungen bestanden darin, den Ablauf der Story zu planen. Deshalb haben wir überlegt, welche Personen welche Rollen haben sollten und wie ihre  charakterlichen Eigenschaften dazu passten. Natürlich haben wir lange über die Herausforderungen in der Geschichte (die wir uns vorgenommen hatten, aber nicht alle hineingenommen wurden) überlegt und passend zu den Lehrern geplant. Jedoch wollten wir erst später im Schreibprozess überlegen, ob die Lehrer/innen die Aufgaben schaffen oder verlieren sollten.

Hier listen wir die Lehrer auf:

  • Herr Fellerich sollte der „Boss“ und Anführer sein. Seine Aufgaben waren, eine Skulptur aus einem Material im TuN-Raum zu bauen.
  • Frau Klopp sollte Motivation zu den Lehrern bringen und sie weiter aus deren Verlustphasen führen. Natürlich hatte sie das zweite Wort neben dem Boss. Ihre Aufgabe blieb in der Geschichte bestehen.
  • Frau Baasch war die Spaß-Polizei, ihr Charakter brachte eigentlich viel Humor in die Story. Ihre Aufgabe war mit Herrn Klein eine Matheformel zu lösen, die schwer sein sollte.
  • Unsere liebe Frau Panschar war die Hexe, genauso wie Frau Baasch eine Stimmung-Macherin der Leser/innen. Keine Sorge, sie (Frau Panschar) lachte über ihre Doppelgängerin. Ein englischer Slang war für sie vorbereitet, bzw. „Pull someones leg.“
  • Herrn Geists Name sollte ein kleiner Inside-Joke sein, dass er „geistlich gute Ideen“ haben sollte. Diese werden leider nicht ins Theater importiert.
  • Frau Gundert wurde unter „Überfordert 3000“ beschrieben. Sie sollte die Rolle einer neuen, unerfahrenen Lehrerin spielen. Sie sollte die Universums-Krise mit einem Zeitraum-Diagramm berechnen.
  • Herrn Klein war ein Panik-Veranstalter. Mehr gibt es nicht zu sagen.
  • Herr Schöps sollte die typische ruhige Person in Horrorfilmen spielen, wo aller Charaktere übertriebene Persönlichkeiten haben. Da Herr Schöps Kunst unterrichtete, sollte er das Gemälde „12 Sonnenblumen“ von Van Gogh nachmalen.
  • Frau Kammer spielte die Rolle einer motivationslosen Nebenfigur. Ihre Aufgabe war es, ein Gericht nachzukochen, damals haben wir Warenyky für sie ausgesucht, ein Gericht aus der östlichen Küche.
  • Herr Lauer wurde auf seinen Wunsch hin der Geschichte hinzugefügt und hatte deshalb keine Aufgabe. Trotzdem sollte sein Charakter die gesamte Situation nicht verstehen und als Querdenker spielen.

Eigentlich hatten wir uns vorgenommen, uns grob an das Skript zu halten. Jedoch haben unsere Köpfe zu viel Kreativität ausgeschüttet, die auch zu endlosen Diskussionen führten, die auch die Hälfte unserer wöchentlichen Zeit verschwendeten. Dazu kamen die Wünsche von Herrn Lauer und Frau Love, sie jeweils in die Geschichte einzufügen, was wegen des Universum-Prinzips nicht wirklich klappte und umgeschrieben werden musste.

Am Ende gibt es noch eine Frage, die nicht ohne diesen Bericht beantwortet werden kann: Warum ist die Schule wegen eines Kurzschlusses explodiert?

Im Teil 5, in dem Herr Lauer gefunden wurde und die Lehrer sich kurzzeitig bewaffneten, warf Frau Gundert einen Hammer hinter sich, was eine Gasleitung traf und beschädigte. In der restlichen Zeit, bis Teil 13 füllte sich deshalb der Keller (und die Schule) mit Gas, weshalb Herr Schöps ganz kurz: „Da unten riecht es ganz streng…“ kommentierte, was den Geruch des Gases andeuten sollte.

…Schließlich macht es Sinn, oder? Die Funken der Kabel kamen in Kontakt mit dem Gas- und BOOM!

Natürlich gibt es noch viel, dass wir in diesen Bericht stecken könnten, doch dies würde den Rahmen platzen lassen. Dazu bezweifeln wir auch, dass dies viele lesen werden, jedoch haben wir lange geplant, eine „Behind the Scenes“- Edition herauszubringen.

Vielen Dank fürs Lesen!

(von Jaden, Klasse 7b und Helena & Jan, Klasse 9b)