Ein Rückblick auf unsere Schulzeit

Als Schüler aus der 10ten Klasse, und damit auch Schüler, die nach den Sommerferien nicht zur Schule St.Maximin zurückkehren, geben wir unsere Bewertung ab.

Allgemein über die Schule:

St. Maximin ist einer der besten Schulen der Stadt. Nicht nur von der Infrastruktur, sondern auch vom System. Als Realschule plus hat die Maximin deutlich weniger Schüler und Lehrer. In der 5ten Klasse findet man sich schnell ein und die Variation der Altersklassen ist nicht so groß, womit man sich nicht so eingeschüchtert fühlt. Auch die Aufteilung des Grundstückes, dass man alle Gebäude schnell ohne Umweg erreicht, ist sehr gut.

Zum Thema Gebäude ist die Turnhalle sehr cool und interessant. Es ist ein Muss, die Katakomben (Gräberfeld unter der Kirche) zu besuchen. Vom Schulhof her ist unsere Schule perfekt.

Personal:

Es gibt genügend Lehrer, dass es immer eine Vertretungskraft in Notfällen gibt. Dazu kann man gute Freundschaften mit den Lehrern bilden (sie sind nicht zu streng) und sind meistens hilfsbereit und nett.

System:

Das Grundsystem, dass sich die Klassen ab der 7ten Klassenstufe vermischen, haben wir noch miterlebt. Es war gewöhnungsbedürftig. Die Aufteilung der Klassenfahrten war ganz gut. Die Ziele dürften wir selbst aussuchen oder mitbestimmen.

Die Wahlpflichtfächer und die dazu gehörigen Fachräume sind ganz cool. Das schuleigene Wahlpflichtfach (GUS) hat keiner von uns mitgemacht, weshalb wir keine Bewertung abgeben können.

Die Verteilung der Klassenräume kann sich jährlich verändern. Man muss dort wirklich Glück haben, ob die Größe des Raumes der Klasse angemessen ist.

Es gibt auch einen Pausen-Verkauf, bei dem es auch Eis gibt. Etwas teuer, aber lecker.

Dazu konnte man am Nachmittag freiwillig an AGs teilnehmen. Wir waren seit der Einführung der digitalen Schülerzeitung Teil der Gruppe. Sehr coole AG. Aber nach einiger Zeit fallen einem keine Themen mehr ein, weshalb man kreativ werden muss. Zum Beispiel haben wir über ein Jahr eine Geschichte geschrieben. Aus dieser Geschichte wurde ein Theaterstück geschrieben, das an unserem Schulfest zum 55. jährigen Jubiläum am Tag der der Schule vorgeführt wurde. Man kann sagen, dass man keine Grenzen in der AG hatte. Und wir hatten eine coole Lehrerin.

Was wir vermissen werden:

Manche Lehrkräfte werden wir deutlich vermissen. Über die Jahre konnten wir gute Verhältnisse mit ihnen aufbauen und haben sogar hausaufgabenfrei bekommen.

Wir werden natürlich auch das Gebäude vermissen, da wir hier über 6 Jahre morgens eingetreten sind. Es war quasi wie unser zweites Zuhause.

Dazu werden wir auch unsere tolle und manchmal dramatische Klasse vermissen, da wir auch sehr viele Tage und Jahre miteinander verbracht haben. Dazu zählt auch unsere Klassenlehrerin. Wer weiß, ob wir noch Kontakt mit den Klassenmitgliedern haben werden.

Natürlich kommt dieser Abschluss irgendwann auf jeden Schüler zu, und in diesem Jahr sind es nun mal wir. (traurige Hintergrundmusik…)

(von Jan Szymanski und Helena Backes, Klasse 10b)